Kategorie: Zitat
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Stefanie Langkamp, Politische Geschäftsführung der Klima-Allianz Deutschland
„Deutschland braucht mehr Hitze- und Klimaschutz. Bund und Länder müssen die Kommunen in die Lage versetzen, die Menschen vor Ort wirksam zu schützen, etwa durch mehr Personal, ausreichend finanzielle Mittel und gute Vorsorge. Die Bundesregierung sollte jetzt mit konkreten Lösungen vorangehen, statt Klimaschutz zurückzudrehen. Deshalb fordern wir sie auf, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen…
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Achim Meyer auf der Heyde, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
„Extreme Hitze entwickelt sich auch in Deutschland zu einer der größten klimabedingten Gesundheitsgefahren, mit potenziell vielen Todesfällen bei jeder Hitzewelle. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Sie müssen besser geschützt werden. Dafür braucht es gemeinsam mit den Akteur*innen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen entwickelte Hitzeaktionspläne, die verbindlicher Bestandteil kommunaler Klimaanpassungskonzepte werden.…
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Dr. med. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer
„Deutschland ist auf Extremhitze als Krisenlage bislang nicht ausreichend vorbereitet. Längere und intensivere Hitzeperioden belasten insbesondere ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen und stellen zugleich das Gesundheitswesen vor große Herausforderungen. Hitzeschutz muss deshalb verbindlich in Krisenvorsorge und Katastrophenschutz integriert werden. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen müssen auch unter Extrembedingungen leistungsfähig bleiben.“ Bildquelle: Die Hoffotografen
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Prof. Dr. Henriette Neumeyer, Stellv. Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft
„Die hohen Temperaturen bereits im Mai zeigen: Krankenhäuser müssen sich auf längere und intensivere Hitzeperioden einstellen. Hitze ist das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland und trifft besonders ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen. Viele Häuser haben die im heutigen Finanzrahmen möglichen Maßnahmen bereits umgesetzt. In Zeiten des Beitragssatzstabilitätsgesetzes bleibt unklar, wie Hitzeschutz dauerhaft leistbar sein soll.…
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Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes
„Wenn extreme Hitze lange anhält, kann sie für viele Menschen sehr gefährlich werden. In einem solchen Fall muss sichergestellt sein, dass betroffene Menschen erreicht und geschützt werden. Das geht nur, wenn Hitze als Gefahrenlage in der Krisenvorsorge und im Katastrophenschutz fest verankert wird. Bund und Länder müssen hierfür die rechtlichen und materiellen Voraussetzungen schaffen. Es…
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Jana Luntz, Präsidiumsmitglied Deutscher Pflegerat
„Hitze kann tödlich sein – vor allem für ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen. Pflegefachpersonen sind oft die Ersten, die warnen, handeln und schützen. Deshalb braucht es endlich verbindliche Strukturen, die ihre Expertise in Hitzeschutzplänen ernst nehmen und stärken. Klimaschutz ist auch Gesundheitsschutz – und der beginnt bei der Pflege.“ Bildquelle: Deutscher Pflegerat
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Dr. med. Martin Herrmann, Vorstandsvorsitzender KLUG e.V.
„Deutschland ist auf Extremhitze nicht vorbereitet. Zwar gibt es erste Schutzmaßnahmen, doch sie sind nicht flächendeckend und verbindlich genug. Das kostet vielen Menschen das Leben und ist ein enormes wirtschaftliches Risiko. Während für andere Extremwetterlagen wie Hochwasser und Sturm Krisenstäbe längst etabliert sind, fehlen verbindliche Strukturen für Hitzeereignisse bis heute. Das muss sich jetzt ändern.”Bildquelle: KLUG
