Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes

„Wenn extreme Hitze lange anhält, kann sie für viele Menschen sehr gefährlich werden. In einem solchen Fall muss sichergestellt sein, dass betroffene Menschen erreicht und geschützt werden. Das geht nur, wenn Hitze als Gefahrenlage in der Krisenvorsorge und im Katastrophenschutz fest verankert wird. Bund und Länder müssen hierfür die rechtlichen und materiellen Voraussetzungen schaffen. Es muss klar geregelt sein, wer wofür zuständig ist und wann zum Beispiel Hitze-Krisenstäbe aktiv werden. Die Krankenkassen können vor allem beim Thema Prävention unterstützen und sich an den Hitzeaktionsplänen der Kommunen beteiligen. Dies sind wichtige Bausteine, damit Deutschland krisenresilient wird.“

Bildquelle: GKV-Spitzenverband