Am: 30.06.2026 17:00 Uhr

Ort: Schmilinskystraße 78, 20099 Hamburg

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

Format: Präsenz

Arbeiten bei Hitze – Anpassung an das sich verändernde Klima

Wer kennt den Anblick nicht; glühender Asphalt und Straßenbauarbeiter, die teilweise mit schweren Geräten hantieren. Da fragt man sich doch zu Recht, wie halten die das bloß aus?
Hitze am Arbeitsplatz ist längst kein Randthema mehr. Sie betrifft Menschen in vielen Berufen: draußen auf der Baustelle, in den Küchen von Restaurants oder in aufgeheizten Büros. Und mit dem Klimawandel wird sie für immer mehr von uns zur alltäglichen Belastung.
So hatten laut Hitzereport der DAK-Gesundheit 26 Prozent der Menschen in Deutschland bereits Anfang Juli 2025 Gesundheitsprobleme infolge von Hitze – von Abgeschlagenheit und Schlafproblemen bis hin zu Herz- und Kreislaufproblemen. Für ältere und chronisch kranke Menschen können diese im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden.
Bei extremer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und steigenden Ozonwerten sind Prävention und Schutz privat wie beruflich notwendig.
Gemeinsam mit unseren Referent*innen Uta Kühne (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt HibeBB der Hochschule Bremerhaven) und
Jörg Harder (IG Bau) werfen wir einen Blick auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse und gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzearbeit sowie auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und Erfahrungen aus den Betrieben. Wir wollen mit Ihnen und euch diskutieren, welche Maßnahmen und Schutzkonzepte künftig noch entwickelt werden sollten, wenn wir dem Klimawandel nicht wirksam genug entgegensteuern.

Am 30.06. 2026 um 17:00-20 Uhr im St. Ansgar Haus Hamburg, Schmilinskystraße 78, 20099 Hamburg