Ziel des Formats ist es, die Aufenthaltsqualität der Fläche, insbesondere im Hinblick auf sommerliche Hitze, zu verbessern und die Perspektiven der Nutzer*innen frühzeitig in die Planung einzubeziehen. Gleichzeitig soll das Format dazu beitragen, für Umwelt- und Klimathemen im Alltag zu sensibilisieren und Wissen niedrigschwellig zu vermitteln – insbesondere zum Umgang mit Hitze im städtischen Raum. Durch die Anbindung an den Hitzeaktionstag werden Themen wie Hitzebelastung, Abkühlungsmöglichkeiten, Aufenthaltsqualität und klimaangepasste Stadtgestaltung sichtbar und erfahrbar gemacht. Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch mit den Menschen, die die Fläche im Alltag nutzen. Dazu gehören auch vulnerable Gruppen, die durch klassische Beteiligungsformate häufig nicht erreicht werden. Durch eine niedrigschwellige und alltagsnahe Ansprache sollen möglichst vielfältige Perspektiven sichtbar gemacht sowie gleichzeitig Informationen und praktische Hinweise zum Umgang mit Hitze und Klimafolgen vermittelt werden. Im Rahmen des Formats werden konkrete Hinweise zu Hitzeproblemen gesammelt, bestehende Qualitäten und Nutzungen der Fläche erfasst sowie Bedarfe und Wünsche der Nutzer*innen räumlich verortet. Auf diese Weise entsteht ein differenziertes Bild davon, wie die Fläche aktuell genutzt wird und welche Veränderungen aus Sicht der Anwohnenden sinnvoll sind. Gleichzeitig schafft das Format Raum für Austausch, Bildung und Sensibilisierung zu klima- und umweltbezogenen Fragestellungen im direkten Lebensumfeld der Teilnehmenden. Die Ergebnisse werden im Anschluss strukturiert aufbereitet und an den zuständigen Gärtnermeister übergeben, sodass sie als Grundlage für die weitere Planung dienen können.
Ort: Hamburg, Veddel (Grünfläche zwischen Veddeler Damm und Veddeler Brückenstraße, Wilhelmsburger Straße 92, 20539 Hamburg)
